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Ausgabe 102

Wo Menschlichkeit zu Hause ist

pr-Text


Das Maimonides-Zentrum bietet betagten und mehrfach kranken Menschen ein Heim, in dem sie nicht nur rund um die Uhr ihren Bedürfnissen entsprechend gepflegt, sondern auch bestmöglich medizinisch betreut und therapeutisch versorgt werden. Die Würde des Einzelnen wird dabei gross geschrieben - und ein jüdisches Leben mit koscheren Speisen und täglichem Gebet ermöglicht.

Das Maimonides-Zentrum ist heute Teil des IKG-Campus im Wiener Prater, auf dem sich auch die Schule der jüdischen Gemeinde sowie das Hakoah-Sportzentrum befinden. Unweit der U2-Station Donaumarina gelegen ist es öffentlich gut erreichbar und bietet für jene, die noch gut zu Fuss sind, vielfältiges Grün zum Spazierengehen in nächster Nähe (Prater, Donauinsel).

Im Mittelpunkt allen Wirkens stehen hier die Menschen. Sie sollen sich zu Hause fühlen und auf allen Ebenen mit dem versorgt werden, was jede(r) Einzelne individuell braucht. Allgemein- und Fachmediziner/innen, diplomierte Pfleger/innen, Ergo- und Physiotherapeut/innen sowie Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen betreuen die Heimbewohner. Für an Demenz Erkrankte gibt es eine Alzheimerstation. Ein Grundsatz des Maimonides-Teams ist es, weniger auf die Defizite zu schauen und vielmehr die Fähigkeiten und Interessen, welche die Klient/innen noch haben, zu fördern und die Menschen zur Selbstständigkeit zu ermuntern.

Einige der sehr betagten Bewohner/innen haben noch selbst das NS-Regime und den Holocaust er- und überlebt. Traumata sind ihnen geblieben, sie kommen oft im Alter verstärkt hoch. Diese Personen bedürfen einer besonderen Betreuung - hier arbeitet das MZ eng mit ESRA, dem psychosozialen Zentrum der IKG, zusammen. Die so gebotene intensive (sozial-)psychiatrische, psychotherapeutische und ärztliche Versorgung ist gemeinsam mit der spezifischen Pflege und Betreuung einzigartig in der Pflege- und Betreuungslandschaft Wiens. Und wo sonst werden die jüdischen Feiertage gemeinsam begangen, wird jede Woche Schabbat gefeiert und gibt es ein so umfassendes regelmässiges Kulturprogramm?

Die Unterbringung erfolgt in Ein- oder Zweibettzimmern (insgesamt 204 Betten) auf sechs Stockwerken. Darüber hinaus bietet der Standort auch 40 Residenzen, also Kleinwohnungen für Menschen, die noch selbständig sind, auf Wunsch aber den Schwesternnotruf in Anspruch nehmen können.

Um all das bieten zu können, ist das Maimonides Zentrum neben der Unterstützung durch die öffentliche Hand auch auf private Spenden angewiesen. Das MZ-Team freut sich daher über jede finanzielle Hilfe:

Bankverbindung: BIC: BAWAATWW *

IBAN: AT981400002010733807

www.maimonides.at